Projekte

Ein Klassenzimmer aus Holz, Licht und Laub

Warum wir das WaldKUNSTklassenzimmer gefördert haben

Manche Projekte versteht man erst, wenn man darin sitzt. Das WaldKUNSTklassenzimmer ist so eines: eine mehrstufige Plattform aus Douglasie, Robinie und Eiche, mitten im Wald am Internationalen Waldkunstzentrum in der Ludwigshöhstraße. Kein Raum mit vier Wänden, sondern ein Ort, an dem Unterricht unter freiem Himmel stattfindet. Im Juni wurde er eröffnet – als Förderverein der Lichtenbergschule haben wir das Projekt gemeinsam mit weiteren Partnern unterstützt.

Was dort entstanden ist

Das Projekt „Natur – Kunst – Demokratie: Das WaldKUNSTklassenzimmer" ist eine Kooperation des Vereins für Internationale Waldkunst und der Lichtenbergschule, entwickelt im Rahmen des Förderprogramms „Kunstvoll". Geleitet wird es von der Waldkünstlerin Kim Rathnau und der Kunsterzieherin Ilka Brosch. Unter Leitung des Schreinermeisters und Pädagogen Fred Schneidersmann entstand eine Holzstruktur mit einer Plattform für Unterricht, Vorträge und Versammlungen, ergänzt durch Bereiche für Gruppenarbeit, Rückzugsmöglichkeiten und Ausstellungsflächen. Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen haben mitgebaut und erste Kunstwerke geschaffen: Lehmobjekte aus Naturmaterialien, überdimensionale Pilzobjekte an den Bäumen, tänzerische Blättermandalas.

Demokratie lernt man nicht nur im Unterricht

Inhaltlich orientiert sich der Lernort am Motto „Demokratischer Wald / Democratic Forest" des diesjährigen Internationalen Waldkunstpfads. Genau das hat uns überzeugt: Demokratische Prinzipien werden hier nicht erklärt, sondern erfahrbar gemacht. Wer gemeinsam aushandelt, wie ein Ort aussehen soll und welches Werk wohin gehört, lernt etwas, das kein Arbeitsblatt vermitteln kann. Dazu kommt die unmittelbare Naturerfahrung – während der Arbeiten ließen sich Blindschleichen, Füchse, Hasen und Mäusebussarde beobachten, sogar der seltene Pirol war zu hören.

Ein Ort, der weiterwächst

Wenn Sie diese Arbeit mittragen möchten, als Mitglied oder mit einer Spende, freuen wir uns über Ihre Nachricht. Und wenn Sie sehen möchten, was Ihre Unterstützung bewirkt: Der Weg in den Wald ist nicht weit.